Was CHF 500 Google-Ads-Budget in der Schweiz kaufen

CHF 500 Werbebudget kaufen bei gemessenen Schweizer Klickpreisen rund 130 Klicks. Die ganze Rechnung, mit jeder Annahme, jeder Quelle und jeder Lücke.

CHF 500Werbebudget im Monat
rund 130Klicks dafür, gemessene CH-Preise
CHF 800 bis 1'100was der Monat mit Betreuung kostet

CHF 500 Werbebudget im Monat kaufen bei den Klickpreisen, die ich für Schweizer Handwerksbegriffe gemessen habe, rund 130 Klicks. Auf den Begriffen, bei denen jemand wirklich einen Auftrag vergeben will, sind es eher 90 bis 100. Ob sich das rechnet, entscheidet nicht die Anzeige, sondern Ihr Auftragswert und Ihre Abschlussquote.

Dieser Beitrag rechnet eine einzige Zahl von vorn bis hinten durch. Jede Annahme steht als eigene Zeile, mit Quelle oder mit dem Vermerk, dass ich sie nicht belegen kann. Am Schluss steht, was ich nicht weiss.

Das Ergebnis zuerst

PostenWert
Werbebudget im MonatCHF 500
Klickpreis, Mittel aus 8 gemessenen BegriffenCHF 3.92
Klicks dafürrund 127
Bandbreite über die einzelnen Begriffe86 bis 201 Klicks
Auf kaufbereiten Begriffen (Küche, Einbauschrank)86 bis 134 Klicks

Das ist die ganze erste Hälfte der Rechnung. Sie ist belegbar, weil Klickpreise messbar sind. Die zweite Hälfte, also was aus diesen Klicks wird, kann ich nicht für Sie ausrechnen. Warum, steht weiter unten.

Die Annahmen, jede einzeln

Eine Rechnung ist nur so gut wie ihre Annahmen. Darum liegen sie hier offen, inklusive der drei, die ich nicht kenne.

AnnahmeWertHerkunft
KlickpreisUSD 3.07 bis 7.21, Mittel USD 4.84Ubersuggest, Standort Schweiz, Sprache Deutsch, abgerufen am 9. August 2026
UmrechnungskursUSD 1 = CHF 0.8103Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 7. August 2026
Anteil Klicks, der die Kontaktseite erreichtunbekanntkeine eigene Messung, bleibt offen
AnfragequoteunbekanntIhre Zahl, aus Ihrer Website
AbschlussquoteunbekanntIhre Zahl, aus Ihrem Betrieb
EinrichtungCHF 800 einmaligmeine Preisliste, /preise/seo-sea/
Laufende BetreuungCHF 290 oder CHF 590 im Monatmeine Preisliste

Die drei fett markierten Zeilen sind der Grund, warum Ihnen niemand seriös sagen kann, was CHF 500 an Aufträgen bringen. Wer es trotzdem tut, hat die Zahlen erfunden.

Die gemessenen Schweizer Klickpreise

Gemessen am 9. August 2026 mit Ubersuggest, Standort Schweiz, Sprache Deutsch. Die Klickpreise gibt das Werkzeug in US-Dollar aus, umgerechnet zum oben genannten Kurs.

SuchbegriffSuchen im MonatKlickpreis USDKlickpreis CHFKlicks für CHF 500
schreiner zürich1’0005.334.32116
küche planen3207.215.8486
küchenbau7207.135.7887
einbauschrank nach mass3904.603.73134
innenausbau5903.943.19157
gartenbau zürich4804.113.33150
gartengestaltung1’3003.352.71184
gartenpflege7203.072.49201

Das sind Schätzwerte des Werkzeugs, keine Rechnungsbeträge. Was Sie tatsächlich zahlen, entscheidet die Auktion in dem Moment, in dem jemand sucht: wer sonst noch bietet, wie gut Ihre Anzeige zur Suche passt, zu welcher Tageszeit geklickt wird. Ich habe diese Zahlen nicht gegen echte Kontoauszüge geprüft, und ich behaupte nicht, dass sie auf den Rappen stimmen. Für eine Grössenordnung reichen sie.

Ein Detail, das in der Tabelle steckt und das man leicht überliest: Die billigen Klicks sind nicht die guten. “gartenpflege” kostet CHF 2.49 und hat in derselben Messung eine Wettbewerbsstärke von 26 von 100. “küche planen” kostet mehr als doppelt so viel und liegt bei 97 von 100. Der Unterschied ist kein Zufall. Beim einen sucht jemand eine Anleitung, beim anderen steht ein Auftrag dahinter, und deshalb bieten alle mit. Wer sein Budget auf die billigen Begriffe legt, kauft viele Klicks und wenige Anfragen.

Was zusätzlich anfällt

Hier liegt die Zahl, die in den meisten Gesprächen fehlt. CHF 500 Budget heisst nicht CHF 500 im Monat. Das Budget geht direkt an Google, die Betreuung kommt dazu.

PostenBetragWohin
WerbebudgetCHF 500 im Monatan Google
Einrichtung, einmaligCHF 800an mich
Betreuung Ads BasisCHF 290 im Monatan mich
Betreuung Ads AktivCHF 590 im Monatan mich

Damit kostet der laufende Monat CHF 790 bis CHF 1’090, also rund CHF 800 bis 1’100. Im ersten Monat kommen die CHF 800 für die Einrichtung dazu, das sind CHF 1’590 bis 1’890.

Auf diese Zahl kommt es an. Wenn Sie beurteilen wollen, ob sich Ads lohnen, dürfen Sie nicht CHF 500 gegen Ihren Auftragswert rechnen, sondern rund CHF 1’000. Genau daran scheitern kleine Budgets: Nicht weil das Werbebudget zu klein wäre, sondern weil die Betreuung im Verhältnis dazu gross ist. Bei CHF 500 Budget zahlen Sie mehr für die Betreuung als für die Werbung. Wer das nicht will, macht es selbst oder lässt es. Beides ist eine ehrliche Antwort, und ich sage sie auch im Erstgespräch.

Wann Ads Geld verbrennen

Drei Fälle, in denen ich abrate, obwohl ich Google Ads anbiete.

Wenn das Google-Unternehmensprofil die Nachfrage ohnehin gratis abholt. Wer in der Nähe nach einem Gartenunterhalt sucht, landet zuerst im Kartenfenster mit den drei Betrieben, nicht in einer Anzeige. Dieses Profil kostet nichts ausser Pflege. Ein Betrieb, der es nicht sauber aufgesetzt hat und trotzdem Ads bucht, zahlt für Klicks, die er gratis bekommen hätte. Was dort hineingehört, habe ich in Bei Google Maps gefunden werden aufgeschrieben. Das kommt zuerst.

Wenn hinter dem Suchbegriff vor allem Ihr eigener Name steckt. Wer Ihre Firma googelt, kennt Sie schon und findet Sie auch ohne Anzeige. Auf den eigenen Namen zu bieten heisst, für Besuche zu zahlen, die sowieso gekommen wären. Es gibt Situationen, in denen es trotzdem sinnvoll ist, etwa wenn ein Mitbewerber auf Ihren Namen bietet. Der Normalfall ist es nicht.

Wenn das Budget zu klein für eine Auswertung ist. Das ist der unterschätzte Punkt. Rund 100 Klicks im Monat ergeben je nach Betrieb ein paar wenige Anfragen. Ob daraus im Monat eine wird oder drei, ist bei diesen Zahlen Zufall. Sie können nach vier Wochen nicht sagen, ob die Kampagne funktioniert oder ob Sie Glück hatten. Wer mit CHF 500 startet, sollte drei Monate einplanen, bevor er urteilt, und das Geld für diese drei Monate vorher haben.

Wann sie sich rechnen

Drei Bedingungen müssen zusammenkommen: ein hoher Auftragswert, echte Suchnachfrage und freie Kapazität. Fehlt eine davon, lassen Sie es.

Der Auftragswert ist der Hebel. Rechnen wir es durch, mit Ihren Zahlen statt mit erfundenen. Angenommen, Sie sind Küchenbauer und buchen Ads Basis:

ZeileWert
Kosten im Monat (Budget CHF 500 plus Betreuung CHF 290)CHF 790
Klicks dafür, Begriff “küchenbau”87
Davon AnfragenIhre Zahl
Davon AufträgeIhre Zahl
Kosten pro AuftragCHF 790 geteilt durch Ihre Auftragszahl

Setzen Sie ein: Wird aus den 87 Klicks ein Auftrag im Monat, kostet Sie dieser Auftrag CHF 790. Wird alle drei Monate einer daraus, kostet er CHF 2’370. Und jetzt die eine Frage, die alles entscheidet: Bleibt Ihnen an einer Küche mehr übrig als diese Zahl, nachdem Material, Löhne und Ihre Zeit bezahlt sind?

Bei einer Küche lautet die Antwort für die meisten Betriebe ja, auch bei CHF 2’370. Bei einem Auftrag über CHF 400 lautet sie nein, egal wie gut die Anzeige ist. Deshalb steht in der Überschrift dieses Beitrags eine Rechnung und kein Versprechen. Ich kenne Ihre Marge nicht, Sie schon.

Die dritte Bedingung wird oft vergessen: freie Kapazität. Wenn Ihre Auftragsbücher bis im Frühling voll sind, kaufen Sie mit CHF 500 im Monat Anfragen, die Sie absagen müssen. Das ärgert die Leute und kostet Sie Geld. Dann ist das Budget im nächsten Winter besser aufgehoben.

Was ich nicht weiss

Das gehört zu einer Rechnung dazu, sonst wirkt sie sicherer, als sie ist.

Ich habe keine belastbaren Schweizer Abschlussquoten pro Branche. Es gibt kursierende Prozentwerte für den Weg von Klick zu Anfrage, aber keine, die ich für Schweizer Handwerksbetriebe geprüft habe und die ich Ihnen guten Gewissens als Rechengrundlage hinstellen würde. Darum steht in meiner Tabelle eine Leerstelle und keine erfundene Zahl. Das ist unbefriedigend, aber ehrlicher als ein Wert, der plausibel klingt und nichts wert ist.

Ich kann nicht sagen, wie stark der Qualitätsfaktor Ihren Preis senkt. Google bewertet, wie gut Anzeige, Suchbegriff und Zielseite zusammenpassen, und das wirkt auf den Preis, den Sie pro Klick tatsächlich zahlen. Dass es wirkt, ist unbestritten. Um wie viel, hängt am einzelnen Konto, und ich habe dazu keine Messreihe über mehrere Schweizer Betriebe, die eine Zahl tragen würde.

Ich habe keine Prognose für die nächsten Monate. Klickpreise bewegen sich, und die Nachfrage schwankt stark über das Jahr. In derselben Messung lag “gartengestaltung” im April 2026 bei 1’300 Suchen im Monat und im Dezember 2025 bei 590. Wer im Dezember startet, misst etwas anderes als im April, ohne dass sich an der Kampagne etwas geändert hätte. Deshalb verspreche ich weder einen Prozentwert noch eine Platzierung.

Was dasselbe Geld sonst bewirkt

Vier Zeilen zum Vergleich, ohne die Ads schlechtzureden, die ich selbst anbiete.

  • Google-Unternehmensprofil. Kostet CHF 0 und ein paar Stunden Pflege. Holt genau die lokale Nachfrage ab, die sonst über Anzeigen bezahlt würde. Nebenbei: Der teuerste Klick in meiner ganzen Messung war “google unternehmensprofil” mit USD 24.76. Für ein Produkt, das gratis ist.
  • Eine Seite, die die Frage beantwortet, nach der gesucht wird. Einmalige Kosten, wirkt jahrelang weiter, hört nicht auf, wenn das Budget aus ist. Was das kostet, steht in Was kostet eine Website in der Schweiz.
  • Newsletter an Bestandskunden. Bei mir CHF 450 fix für die Einrichtung. Erreicht Leute, die Sie schon kennen, und das ist die einfachste Kundschaft. Zur Werkzeugwahl und zum Datenschutz: Newsletter-Tool Schweiz.
  • Google Ads. Liefert Klicks ab dem ersten Tag und hört am Tag auf, an dem das Budget leer ist. Das ist kein Nachteil, sondern die Eigenschaft des Kanals. Man kauft Tempo, nicht Substanz.

Der Unterschied ist nicht besser oder schlechter, sondern sofort gegen bleibend. Ein Betrieb, der beides kann, nimmt beides. Ein Betrieb mit einem einzigen Budget nimmt zuerst das, was bleibt. Ähnlich argumentiere ich bei der KI-Suche, siehe Wann sich GEO nicht lohnt.

Fazit

CHF 500 kaufen rund 130 Klicks im Mittel der gemessenen Begriffe und rund 90 bis 100 auf denen, bei denen jemand wirklich einen Auftrag vergibt. Mit Betreuung liegt der Monat bei rund CHF 800 bis 1’100. Ob das eine gute Investition ist, hängt an zwei Zahlen aus Ihrem Betrieb, die ich nicht kenne: was Ihnen an einem Auftrag bleibt und wie oft aus einer Anfrage ein Auftrag wird.

Wenn Sie mir diese beiden Zahlen nennen, rechne ich Ihnen im Erstgespräch in zehn Minuten aus, ob sich ein Budget lohnt, und sage Ihnen auch, wenn es das nicht tut. Was ich laufend übernehme, steht auf /marketing/, die Preise für Einrichtung und Betreuung auf /preise/seo-sea/. Schreiben Sie mir an hello@thomasgaechter.ch oder über das Kontaktformular. Ich antworte innert einem Werktag (Mo bis Fr).

Häufige Fragen

Brauche ich zusätzlich zum Honorar ein Werbebudget?

Ja. Das Werbebudget geht direkt an Google und ist nicht in meinem Honorar enthalten. Ich verrechne die Einrichtung mit CHF 800 einmalig und die laufende Betreuung mit CHF 290 oder CHF 590 pro Monat. Wer mit CHF 500 Budget startet, liegt also real bei CHF 800 bis 1'100 im Monat, im ersten Monat einmalig CHF 800 mehr.

Reichen CHF 500 im Monat?

Für Klicks ja, für belastbare Zahlen oft nicht. CHF 500 kaufen bei den von mir gemessenen Preisen rund 130 Klicks, auf den kaufbereiten Begriffen eher 90 bis 100. Daraus werden je nach Betrieb ein paar wenige Anfragen. Bei so kleinen Zahlen können Sie Zufall und Signal nach einem Monat nicht auseinanderhalten. Rechnen Sie mit drei Monaten, bevor Sie urteilen.

Wie lange dauert es, bis Anfragen kommen?

Klicks kommen ab dem ersten Tag, sobald die Anzeigen laufen. Anfragen hängen daran, ob die Zielseite die Frage beantwortet, mit der jemand geklickt hat. Realistisch beurteilen können Sie das nach drei Monaten, weil vorher die Zahlen zu klein sind. Wer Ihnen nach zwei Wochen eine Auswertung verkauft, verkauft Ihnen Rauschen.

Was kostet ein Klick in der Schweiz wirklich?

Bei den acht Handwerks- und Gewerbebegriffen, die ich am 9. August 2026 in Ubersuggest für den Standort Schweiz und die Sprache Deutsch gemessen habe, lagen die geschätzten Klickpreise zwischen USD 3.07 und USD 7.21, im Mittel bei USD 4.84. Beim Referenzkurs der EZB vom 7. August 2026 von USD 1 gleich CHF 0.8103 sind das CHF 2.49 bis CHF 5.84, im Mittel CHF 3.92. Das sind Schätzwerte, die reale Auktion weicht davon ab.

Kann ich Google Ads selbst machen?

Ja, technisch schon. Ein Konto ist in einer Stunde aufgesetzt. Der Aufwand steckt anderswo: passende Suchbegriffe finden, ausschliessen, was nichts bringt, und messen, was eine Anfrage wirklich kostet. Wer das selbst macht, spart mein Honorar und zahlt mit Zeit und Lehrgeld. Bei einem Budget von CHF 500 kann das die richtige Rechnung sein, das sage ich auch so.

Bringen Ads mehr als ein Google-Unternehmensprofil?

Bei lokaler Nachfrage oft nicht. Das Google-Unternehmensprofil kostet nichts ausser Pflege und holt genau die Leute ab, die in Ihrer Nähe suchen. Wer dieses Profil nicht gepflegt hat und trotzdem Ads bucht, zahlt für Klicks, die er gratis bekommen hätte. Ich schaue mir vorher an, was ohne Budget schon läuft.

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